die aktuelle diesjährige Sommermode, die sich hier an einem samstags Nachmittag im schanzenfest gezeigt hatte
zeigt so ziemlich die ganze Vielfalt die es noch im schanzenviertel gibt bevor hier demnächst
edelboutiquen aufmachen – schade wäre es drum.
8. November 2009
Snapshot: Starshoes
5. November 2009
Tatort: Holiday Inn / 13. Stock und Gedanken zum Mauerfall
Nein, noch gibt es keine Hotelcaches, obwohl eine Idee wäre das schon, gerade für winterliche Temperaturen und früh einsetzende Dämmerungen.
Nun aber zu dem Mysterie, den es zu lösen gilt:

Wo ist das 13. Stockwerk geblieben und wer hat dieses geklaut.
Schaut man sich das Hotel von aussen an, kann man erkennen, dass womöglich Ausserirdische das Hotelhochhaus fast ganz oben zweimal sauber durchgetrennt haben und
die 13. Stockwerksplatte mit dem Nina Hagenschen Ufo zur umfassenden Analyse, also natürlich mit den Hotelgästen, entführt haben. Unglaublich und das mitten in Berlin!
Es gibt praktisch kein einziges Anzeichen wo man dieses Gewaltverbrechen erkennen kann, aber dem hier bloggenden Autor ist es doch gelungen ein winziges Indiz durch einen
klitzekleinen logischen Fehler zu enttarnen (siehe Bild oben). Hier ist es nun, das fast perfekte Verbrechen und keiner will es gesehen haben oder war es gar etwa gar kein
Verbrechen. Gut es liegt im Osten und Holiday Inn verspricht erstmal unbeschwerte hemnmungslose Ferienlaune so fällt es kaum auf. Man fragt sich aber schon,
warum hat niemand jemand vermisst den es zu vermissen gelte und da gibt es eigentlich nur eine bisher nur von mir vertretene Theorie:
dass das Ganze in der Nacht des 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989 passiert sein muss. Denn als die Mauer der DDR damals „fiel“ achtete niemand darauf,
dass zur gleichen Zeit ein Grossteil der damals herschenden Clique sich heimlich aus dem Staub machte. Gut nicht alle haben es geschafft und einige hat man dem Feind
überlassen, wie wir ja alle wissen, aber es ist zwar vielen aufgefallen, dass es Jahre später wieder keiner gewesen sein soll, aber wo sind dann die damaligen
Macher-der-Republik geblieben. Ja gefragt haben sich das viele, aber wie es scheint..hat so richtig gesucht auch niemand.
Die Theorie, die hier natürlich nur angedeutet werden darf, aber soviel sei veraten, legt auf jeden Fall den Finger sehr tief in die sozialistische Theorie und
dass sie wohl doch recht hat mit ihrem Utopia, nur mit dem kleinen Kniff, dass dieses sozialistische Utopia wohl doch ausserirdisch oder in einem Paralleluniversum ist.
Nächstens wenn man also einmal wieder in Berlin unterwegs ist, lohnt sich also nicht nur ein „Checkpoint Charlie“ Besuch, sondern dem geneigten polit-interessierten
Reisenden sei dann auch ein weitere Wallfahrtsstelle
nämlich oben genanntes Indiz für das sozialistische Utopia anempfohlen. Interessanterweise korrespondiert dies auch geisterhaft mit einer Bar in hamburger Schanzenviertel namens „13. Stock“ das ungelogen wenn man das Haus betrachtet im 2. liegt.. Ich denke es gibt hier Parallelen und man fragt sich blos welche denn? (Gab es denn in Hamburg auch mal Sozialismus oder hat sich hier die Gewerkschaft aus dem Besenbinderhof aus dem Staub gemacht?)
Auf jeden Fall mehren sich die Zeichen und die Geocacher sind aufgerufen sich dieser Lost-Places als Döschenversteckplätze eigen zu machen.
25. Oktober 2009
Fotoprojekt – Neue Aufgaben … mit Gewinnerfotos
Für alle, die ihr fotografisches Auge schärfen wollen hier mein Vorschlag zu einem kleinen Fotoprojekt für den Sommer:
Eine Reihe von Themen sind vorgegeben, zu denen ästhetische und handwerklich gute Fotos gemacht werden sollen. Die Aufgabe gilt als gelöst, wenn von den 14 vorgegebenen Themen mindestens 12 durch Fotos abgedeckt sind. Es zählen nur eigene Fotos, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Challenge gemacht wurden.
Wir werden unsere Bilder hier posten. Es gehen auch Links zu Fotoseiten im Netz. Das Ende der Challenge ist der 25. Oktober 3:00 – das Ende der Sommerzeit.
Zu gewinnen gibt es ein Bookcrossing-Buch eurer Wahl aus meinem Regal bzw. ewigen Ruhm und Ehre.
Fotoprojekt
- Rahmen im Rahmen
- Rahmen füllen
- Kontrast (keine Farben)
- Eine Farbe (rot, grün, lila…)
- Horizontale oder vertikale Linien (reale oder gedachte)
- Dynamik durch diagonale Linien (reale oder gedachte)
- Kurven durch Bewegung
- Blicklinien
- Muster (regelmäßig, unregelmäßig oder durchbrochen)
- unerwartete Perspektive
- Anssammlung – große Massen ähnlicher Motive
- Moment
- Motiv/Handlung außerhalb des Bildes
- Spuren und Abwesenheit
———————————————————————————————————————————————————
U P D AT E 25.10.2009
Nach dem großen Andrang und und der Flut wunderbarer Fotos für das Fotoprojekt ist es dem Veranstalter nicht leicht gefallen einen Gewinner auszuwählen. Eine hochkarätige internationale Jury hat drei Gewinnerbilder ausgewählt, die den Charakter der Aufgabe am besten getroffen haben. Wir danken den Gewinnern, die schon im Vorwege auf den wertvollen Buchpreis zu Gunsten der Aktion „Bookcrossing“ verzichtet haben.
GEWINNERFOTOS
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„Horizontale Linien“ von MC
.

„Moment“ von Kondukteur
…

„Farbe gelb“ von Kichererbse
8. Oktober 2009
Kaltehofen Caching (GC1BGCN / GC1BDN6)
Wieder einmal Aus für Grüne Politik in Hamburg
Mit leichtem und fröstelndem Entsetzen mussten wir erfahren, dass der Bezirksausschuss Hamburg-Mitte mit den Stimmen
von CDU, SPD und Grünen dem Begehr von „Hamburg Wasser“ stattgegeben hat und den für alle KFZ
bisher gesperrten „Radler und Inliner Paradies“ – Weg für stinkende KFZs, rüpelhafte Taxen
und Kind, Hund, Rad und Roller weghupenden fette Busse freimacht und dies neulich genehmigt hat – Bravo!
Anstatt eines eingezäunten Vogelparadieses mit wunderschönen KFZ losem Weg und Deich also demnächst
Parksuchverkehr und Huben und Schieben, Parkknöllchen, Freizeitsport anfahrende SUV
und Abschleppverkehr mit all der schönen fetten russbeladenen Auspuffluft.
Grüne Politiker wie Anja Hejduck sind doch auch blos farbenblinde Politiker könnte man sagen und was schert die
gross weshalb sie gewählt wurden, Hauptsache sie sind jetzt eben an den für sie wichtigen Futtertrogen.
Wat hatten wir da noch für ein Glück dass wir die Kaltehofe Caches gerade noch rechtzeitig gelegt hatten,
dass auch die Hamburger Cachergemeinde dieses Kleinods gewahr wurde.
GC1BDN6 Wasserwerk Kaltehofe hat immerhin 153 Founds
und
GC1BGCN Kaltehofe – Holzhafen hat immerhin 165 Founds
Wer also ein Hamburger „Weltkulturelbe“ in seinem schönsten Zustand erleben will, sollte sich also sputen
dieses noch unbedingt zu besuchen oder sich aktiv am Widerstand gegen dessen Zerstörung beteiligen (Petition)

Demnächst (also am Sonntag den 11.Okt. 2009 / 15 Uhr / Am Sperrwerk – Ausschläger Elbdeich 3 / ohne Anmeldung) gibt es wieder
eine Führung / Spaziergang /Awarenessevent um Kaltehofe bei Rothenburgsort-Tours
4. Oktober 2009
Hamlet & Harald Schmidt / Kunst gegen Kohle (GCMR7M)
Das Hamletsche Musicaltheater von und mit Harald Schmidt jüngst im Deutschen-Schauspielhaus in Hamburg gespielt
und durch den Blogger hier kurzweiligst unterhalten begutachtet, könnte durchaus das Motto des Mysterie Caches „Kunst gegen Kohle“ GCMR7M
gewesen sein, wenn es nicht doch einen anderen mehr gewerkschaftlich-solidarischen Hintergrund gehabt hätte, liegt aber
rein geographisch auf der gleichen Bühne.
(Schade dass es eigentlich immer noch keinen Friedrich Stuensee-Cache „der Besuch des Leibarzt“ gibt, fällt mir dazu mal ein)
Nichtsdestotrotz trifft das Motto des Döschens den Kern im Pudel aufs Genaueste und lässt einen darüber schmunzeln
wie denn und womit denn das Ensemble und die Intendanz des Schauspielhauses gebeugt worden ist
um dem vordergründig leichtfüssig bestrumpft auftretenden, etwas schenkelklopfenden Shakespearschen Schauspiel um Hamlet
und das dänische Königshaus zwei Abende Platz zu machen so orakelhaft visionär ist dieser benannt.
Vermutlich hat man mit einem bezahlten Ensemble-Betriebsausflug (Quadfahren in der Lüneburger Heide) mit anschliessender all-inclusive
Verpflegung bei Wein/Weib&Gesang geködert ohne zu erzählen, dass die Schauspielgruppe aus dem Stuttgart-Schwäbischen einfällt
um hier ein Musical in Katja Epsteins Sinne „Wunder gibt es immer wieder“ bzw Schauspiele können ja auch Spass machen und man
muss sich gar nicht ausziehen, aufzuführen.
Ausziehen? na ja, also ein klitzekleines wenig war dann doch zu sehen, denn bei dem sex-pistols stück sah man einen Hintern in Zadecks „Andy“ Manier.
Resumee: Das Hamburger Publikum hat gedarbt endlich mal etwas Nettes&Unterhaltsames verschlungen mit philosofieschwerem Inhalt geniesen zu können,
dass es zurecht „standing ovations“ und Szenenapplaus (im Schauspielhaus!) gab. Man hat dem gesamten Ensemble angemerkt wieviel Spass
das Schauspielen machen kann. Zur Unterstützung gab es da noch diese grossartig spielende Kapelle die mit Verve, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, gespielt haben.
Musik gab es in den Stilrichtungen von Deutschrock, Punkrock, Pop, Schlager, Musicalschmachtfetzen und Oper.
Im besten Sinne trifft dies wahrscheinlich das Shakespearschen Schauspiel und dessen Geist als Mix von Unterhaltung Witz, Tiefsinn und Männer in Strumpfhosen!
30. September 2009
Geocaching als Betriebsausflug?
Wäre das nicht eine nette Idee für die nächste Weihnachtsfeier: Mit den Kollegen auf Geocaching-Tour zu gehen? Ein Bericht auf Spiegel.de mit Video wie Geocaching Neulinge mit GPS in der Hand durch die Hamburger Hafencity streifen und dabei neben Dosen auch Eier (?) finden kann man hier sehen. Man kann solche Events buchen wie eine Kegelbahn.
Warum eigentlich nicht und Weihnachten kommt ja unaufhaltsam näher.

4. September 2009
Lost Place Cache in Hamburg St. Pauli
Lost Places haben für viele Cacher eine große Anziehung! Umso besser, wenn sie quasi um die Ecke zu finden sind und diesen gewissen maroden Charme haben. Die Goldene Schildkröte LPC 3 führt nicht nur zu so einem kleinen Lost Place, sondern wartet auch mit einem originellen und frech platziertem Versteck auf. Der Owner dennispeter weist in seinem Listing auf ein kleines Hilfsmittel hin. Die erweiterte Cacher-Ausstattung sollte man also dabei haben.
Eine Empfehlung für alle Hamburger und Touristen, die auf der Suche nach dem echten St. Pauli Ambiente (und einer Dose) sind.

1
24. August 2009
Beste Lage für GCK8GV im Hamburger Stadtpark
Eine der romantischsten Lagen hat GCK8GV „Liebesinsel“ im Hamburger Stadtpark. Dieser Cache stammt aus dem Jahr 1994 und hat schon fast 900 Besucher gehabt! Auf der verträumten Liebesinsel kann man tief in roten Holzsesseln versinken und den Tretbotfahrern und Paddlern auf dem Stadtparksee zusehen bzw. sich selbst einen schwimmenden Untersatz ausleihen. Am besten genießt man die Location in Begleitung an einem lauen Sommerabend.
Die Dose befindet sich in einem klassischen Versteck und ist mit 1/1 bewertet, also nicht schwer zu finden. Bei diesem Cache steht eben die Liebesinsel im Vordergrund.
Dieser Cache eignet sich auch prima für Touristen, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg (Hafen, Michel, Rathaus, Reeperbahn…) schon abgearbeitet haben und etwas Ruhe suchen. Zu erreichen ist der Stadtpark zum Beispiel über die U-Bahn Borgweg oder mit einem StadtRAD
Die Franzosenbrücke, ein T3-Cache in Hamburgs Osten
Dieser Cache an der Franzosenbrücke GC11MK7 hat eine T3 Wertung, weil man nicht ohne weiteres an die Dose kommt. Mit Gummistiefeln oder barfuß muss man sich durch die Fluten kämpfen und dann hat man hoffentlich einen Stift dabei zum Loggen. Das Wasser ist flach, also braucht man kein Boot oder andere Schwimmhilfen. Trotzdem muss man auf dem Hintern die Böschung runterrutschen. Was tut man nicht alles für die kleinen Dosen?!
Der Owner Carl Johnson erfreut uns mit einer ungewöhnlichen Begegnung mit dieser kleinen Brücke über die Steinbeck in Hamburg Billstedt.
Für Radfahrer liegt dieser Cache am (Rad-)Weg aus Richtung City nach Osten zum Boberger See bzw. zum Segelflugplatz.
17. August 2009
Bilder aus Ohlsdorf: der Friedhof als gelebte Geschichte
Neulich beim Besuch auf dem Hamburger Grossfriedhof – Ohlsdorf, ist mir klar geworden auf wieviel gelebte Geschichte man hier auf Schritt und Tritt stösst. Geschichte auch im Zeichen von Wandel des Geschmacks, der Kunst der Darstellung, des Willens und Wollens von bildhaftem Weiterleben und Andenken.
Es ist erstaunlich mit welch freimütiger Erotik hier nymphenhafte Blosheit zur Schau gestellt wird und welche Arten von Verknüpfungen mit dem Tod hier wohl bestanden haben mögen.
Ein letzter Ort der Ruhe und Besinnlichkeit tut dieser urbanen hanseatischen Gesellschaft sicher gut und ist ein Gegenentwurf zu der sonst grassierenden Party, Spass, Trink und Grillsucht.
Hier ein paar kleine Bilder und Impressionen ganz aktuell noch warm aus der Kamera:
Ein zwei Caches gibt es hier auch zu finden. Einer ist ganz interessant am jüdischen Teil des Friedhofs, der sich ein wenig abseits befindet:
5. August 2009
Das Hamburger StadtRAD – Erste Erfahrungen
Seit dem 10. Juli sind sie ein neuer Farbtupfer in Hamburgs Straßen: Die roten Stadträder.
Die erste halbe Stunde ist kostenlos; danach kostet die Minute zwischen 4 und 8 Cent – maximal 12 Euro für einen ganzen Tag. HVV-Abonnenten bekommen es etwas günstiger. Man muss sich im Internet registrieren, überweist 5 Euro Startgebühr und darf die dann abradeln. Es ist also nicht teuer! Wer einen HVV-Fahrschein spart ist mit dem StadtRAD schnell im Plus.
Ich komme jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an einer Ausleihstation vorbei und sehe, dass die Räder eine große Fluktuation haben: Morgens stehen dort 12 Räder, nachmittags sind fast alle weg. Überall fahren sportliche Hamburger und Touristen auf den lustigen Rädern herum. Kommt eigentlich nachts jemand, der die Räder wieder gleichmäßig über die Stationen verteilt?
Wo kann man mit dem StadtRAD hinfahren? In der Innenstadt, also dem Altstadtring, gibt es sehr viele Ausleihstationen. Aber westlich von Altona, östlich von der Wartenau und nördlich der Alster kommt nicht mehr viel. Schade auch, dass keine einzige Station in der neuen Hafencity ist. Am Viewpoint beim Kreuzfahrtterminal wäre der perfekte Standort. Trotzdem kann man jetzt viele kurze Wege ganz spontan mit dem Rad machen. Eine wunderbare Gelegenheit für ein paar sportliche Minuten im Alltag! Ganz Geizige können das StadtRAD alle 30 Minuten wechseln und zahlen dann gar nichts mehr. Am Wochenende habe ich auch schon Stadträder in Finkenwerder gesehen. Das ist dann ein typischer Tagesausflug für 12 Euro. Wenn man erst mal auf dem Rad sitzt findet man als Neuling nur durch Zufall die nächste Rückgabestation. Man muss also vorher planen oder unterwegs die Hotline anrufen. Warum klebt nicht ein Plan mit den StadtRAD-Stationen auf dem Rad??
Die Räder machen einen robusten Eindruck, haben 7 Gänge, keinen Rücktritt, einen höhenverstellbaren Sattel, Bügelschloss und sogar ein wenig Gepäckträger. Sie sind ziemlich hart gefedert, aber für eine 30-Minuten Tour ist das völlig o.k.. Das Ausleihen ist beim ersten Versuch ein Abenteuer. Lasst euch nicht von der Leseschwäche der Terminals abschrecken! Ein paar Versuche und das Gerät gibt nach! Wer, so wie ich, die Stelle nicht findet wo man den vierstelligen Code am Fahrrad eintippen muss, kann die Hotline anrufen und es wird schnell geholfen. Für Frauen (?) ist es echt schwer sich den vierstelligen Code für die Rückgabe zu merken, während man andere Zahlen am Terminal eintippt. Ich habe schlaue Radlerinnen mit Bleistift und Papier gesehen, das mache ich nach! Männer haben bei diesem Problem nur ein müdes Lächeln auf den Lippen. Nett finde ich, dass man bei jedem Entleihvorgang gleich ins Gespräch mit anderen Radlern und Interessenten kommt. Ein außerordentlich kommunikatives System!
Ich bin ein großer Fan aller öffentlich verfügbaren Transportmittel und war schon vom Radentleihsystem in Kopenhagen begeistert. Toll, dass Hamburg nun auch sowas hat!!
Das StadtRAD ist ein gutes Zeichen für eine radfahrerfreundliche Verkehrspolitik in Hamburg. Wir wollen mehr davon!

3. Juli 2009
GC1R1K3: Neuer Cache „Krieg & Frieden“
Wer googelt denn hier nach Freundschaftschule in Hamburg?
Unser neuer Cache „Krieg und Frieden“ ist seit ein paar Wochen online. Er hatte aber schon vor der Publizierung eine kleine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Eine kleine geocaching bewegte Marathoni-Gruppe hat es geschafft den Reviewer locker sowohl links als auch rechts zu überholen und während der Review-Prozess sich mühsam quälend wochenlang hinzog und auf der Stelle trat, hatten die Läufer einfach durch bloses Ahnen und Gefühl, hier müsste doch einer sein, hingelangt und konnten so den Mysterie so mir nichts dir nichts 2 Std nach dem ersten Auslegen als FTF loggen – Wahnsinn.
Dass es nun ein Multi geworden ist, ist dann eher dem beharrlichen Refusen des Reviewers zu verdanken.
Ist das jetzt die neue Disziplin für Fortgeschrittene Geocacher – Gefühltes Cachen:
>>Man fahre in eine andere Stadt und lange einfach überall hin wo man vermutet dass ein Cache sein müsste. Gewonnen hat wer am meisten fand.<<

Zu finden ist der Mysterie in Geoaching.Com mit dem Aktenzeichen: GC1R1K3 bzw bei Opencaching.de mit der OC Nummer: OC8278.
Wie es bei Mysteries eben so ist, findet man entweder eine logische Beziehung im Text oder in dem Cachenamen (wie auch hier bei diesem Rätsel), so als kleine Knobelaufgabe
oder brut force man sucht einfach in einem km Umkreis, bis man was findet oder frau/mann hat irgendwo noch einen J-Faktor in der Hinterhand:-)
Viel Spass damit.
28. Juni 2009
15. Hella Halbmarathon in Hamburg – Es gibt nur Sieger!
Mehr als 5.000 Läufer starteten heute auf der Reeperbahn zum 15. Hella Halbmarathon. Sie waren auf der 21,1 km langen Strecke unterwegs, die über den Fischmarkt und die Hafenstraße an der Elbe entlang und dann durch den Wallringtunnel um die Alster herum zum Ziel in der Rothenbaumchaussee führte.
Der Gewinner, Gilbert Kipruto Kirwa aus Kenia, stellte mit 1:01:52 einen neuen Streckenrekord auf. Als er durch das Ziel lief war das Hauptfeld erst etwa bei der Hälfte der Strecke angekommen.
Die langsameren Läufer applaudierten der Spitzengruppe, die sie auf der Reeperbahn überrundete: Ein schönes Zeichen für die sportliche Fairness der gut gelaunten Läufergemeinde. Angefeuert durch die Zuschauer haben viele Teilnehmer persönliche Bestleistungen aufgestellt. Jeder, der heute das Ziel erreicht hat ist ein Sieger und kann stolz auf seine Leistung sein!
21. Juni 2009
Fahrrad-Sternfahrt am 21.6.09 in Hamburg
Heute fielen der autofreie Sonntag und die Fahrrad-Sternfahrt zusammen.
Gleichzeitig war ab 13 Uhr verkaufsoffener Sonntag in der City und die Hamburger Hochbahn nutzte das große Fahrgastaufkommen für Werbung in eigener Sache entlang der Willy-Brandt-Straße.
So konnte man mit der Sternfahrt quasi mit dem Rad in die City fahren und einkaufen. Ich denke aber, dass die meisten der 18.000 Radler und Radlerinnen nicht wirklich Interesse am Shoppen hatten. Sie traten ein für „Mehr Fahrräder – weniger Autos – fit fürs Klima“ und zeigten durch ihre Präsenz, wie groß das Interesse am Radfahren in Hamburg ist. Die ganz harten Cracks starteten um 6:30 in Itzehoe um 7:15 in Lüneburg oder um 8:00 in Stade um gegen 13:30 den Rathausmarkt zu erreichen. Zwischendurch konnte man an vielen Treffpunkten dazustoßen – zum Beispiel um 11:45 an der Ostertraße in Hamburg Eimsbüttel. Die aufregendsten Routen führen über die Köhlbrandbrücke, die für die Radler heute zeitweise komplett gesperrt wurde. Von Norden kommend leitete die Polizei die Gruppe durch denn Wallringtunnel, der ja auch sonst nur den Autos vorbehalten ist. Also ein Abenteuer auf dem Rad und ein politisches Statement gleichermaßen.


16. Juni 2009
Straßenfest in der Wohlwillstraße
Gegen Umstrukturierung, Kommerz und Mietwucher.
Das Staßenfest in der Wohlwillstraße und in der Brigittenstraße in Hamburg St. Pauli am 13. Juni traf den Nerv der Anwohner. Die Szene feierte sich bei bestem Wetter und flanierte über den den Anwohnerflohmarkt und genoss das kulinarischen Angebot. Es gab überwiegend private Stände; und war doch mal ein „Kommerzieller“ dazwischen, war es bestimmt ein Anwohner.
27. Mai 2009
25. Mai 2009
Lokalitäten: Elia & Max in der Schanze
Ein kleiner After-Work-Kaffee in der Schanze. Wo gehen wir da hin? Ins Elia & Max natürlich. Hier sind Kaffee und Rotwein (Glas 2,50 Euro ) gleichermaßen lecker und preiswert.
Die Pasta gibt’s mit verschiedenen Saucen für 5 Euro den Teller und es schmeckt wie bei Muttern. Beim Pasta Kochen und Pizzateig Formen kann man Max (?) über die Schulter gucken. Kein Schicki-Micki – alles solide und unkompliziert mit übersichtlicher Speisekarte. Die Bedienung ist aufmerksam und der Laden ist meist angenehm leer.
Meines Wissens ist das Elia & Max die einzige „Kellerbar“ im Schulterblatt. Die Kellertür wird ganz familiär direkt zwischen den Füßen der Gäste geöffnet, wenn mal eine neue Portion geschälte Tomaten in der Küche gebraucht wird.
Elia & Max – Panini – Antipasti – Pasta, Hamburg Schanzenviertel, Schulterblatt 98, Hamburg.
Update: Ab dem 1. Mai haben Elia und Max die Preise um etwa 10 % angehoben.
24. Mai 2009
Offizielle Book Crossing Zone (OBCZ) Café Frieda in Hamburg
Geocaching und Bookcrossing folgen einem gemeinsamen altruistischen Gedanken und haben eine große Schnittmenge der Liebhaber:
Beim letzten Europäischen Bookcrossingtreffen in Hamburg „Hambook“ gab es eine Geocaching-Ralley und in vielen Geocaches findet man Bookcrossing-Bücher, die man genau wie Travelbugs (TB) anhand ihrer Identifikationsnummer tracken kann.
Warum erzähle ich das alles? Um der Geocaching-Gemeinde, die wir in wachsender Zahl zu den Stammlesern dieses Blogs zählen dürfen, die wunderbare Einrichtung von offiziellen Bookcrossingzonen (OBCZ) nahezubringen. Dort geht man hin und findet regalweise attraktive gelabelte Bücher, die man mitnehmen darf. Man muss die Bücher nicht wiederbringen sondern nur weitergeben und immer schön journalen so wie einen TB. Also ist eine OBCZ in etwa vergleichbar mit einem prall gefüllten TB-Hotel an einer schnuckeligen Autobahnraststätte. Und da die Bokcrosser – eigentlich sind es meist Damen, also die Bookcrosserinnen – weniger gern mit Wanderschuhen durch Brennesseln stiefeln, als bei Tee und Kuchen in der Sonne zu sitzen, sind die OBCZs oft in netten Lokalitäten untergebracht, wo man eben dieses tun kann.
In Hamburg Othmarschen findet man in der Bernadottestraße 20 das Café Frieda am Park mit einem beachtlichen Bookcrossingregal. Jetzt im Sommer kann man auch draußen sitzen und das Lieblingsbuch bei einem Getränk oder einem Flammkuchen schon mal anlesen. Zu erreichen mit Bus 15, Haltestelle Fischers Allee. Öffnungszeiten: Täglich 9–22 Uhr.

Eine Liste der deutschsprachigen OBCZs gibt es hier.
Eine Liste der Bücher, die im Café Frieda verfügbar sind findet sich hier

16. Mai 2009
Hafenfest Hamburg
Das sozusagen offizielle Hafengeburtstagfest, dessen Name an sich schon einen immanenten Anachronismus trägt, denn welcher Hafen hatte je eine Geburt, oder landete hier mit Christoph Kolumbus der erste zivilisierte Mensch nördlich der Elbe und das wird dann als Stichtag herangezogen, bringt neben einer ungezählten Schar von alkoholisierten Mitbürgern dieses Jahr auch ein unglaublich schönes Wetter plus einer hübschen halbkräftigen Brise mit sich, die die perfekte Kulisse für die fotografischen Momente der Schiffsauslaufparade gebildet haben. Deshalb hier mal ein drei seglerische bzw maritime Bilder, so ganz ohne jeden geocachartigen Hintergrund.
12. Mai 2009
Miss U HH – Cuchaules Abschieds-Cache in Hamburg


Mit dem beziehungsreichen Namen „Miss U HH“ GC1P9KJ hat Monsieur Cuchaule wieder einen schönen Mystery versteckt – vermutlich seinen letzten In Hamburg. Das „Fragezeichen“ zeigt in die Nähe der Sternschanze, aber Miss U steht doch eher woanders.
Ich habe das Glück die Dame täglich auf meinem Weg zur Arbeit zu treffen und dabei viele Fotos von ihr geschossen. Ich hatte schon überlegt, sie selbst für einen Cache zu nutzen, allerdings fehlte mir die richtige Inspiration.
Schade, dass Cuchaule Hamburg verlässt, wie er in seinen Loggs mitteilt. Wir werden ihn und seine grandiosen Caches vermissen. Zu meinen Lieblingen gehören Die Rosen GC163K1 und die kongenialen Innobänke GCZYGA.
„Miss U Cuchaule“ muss noch versteckt werden – wer traut sich ?


























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