Duty Free Shopping: Wein im Sixpack

Bei meinem letzten Duty-Free Einkauf auf der Fähre von Puttgarden nach Dänemark machte ich die erstaunliche Entdeckung, dass es Wein jetzt auch  im 6er Tetrapack gibt, ganz analog zu Bierdosen. Um das noch zu toppen war das alternative Angebot Wein in „Trinkbeuteln“ wie wir sie sonst nur für süßes Orangensaftgetränk kennen.  Werden hier neue Käuferkreise erschlossen? Soll man sich so einen 0,33 Liter Wein-Pack für die große Pause mit in die Schule nehmen oder zur Stulle statt Bier jetzt mal Wein schlürfen? Irgendwie glaube ich nicht an das Konzept und habe die kleinen Weinchen alle liegen lassen.

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Ein Gedanke zu „Duty Free Shopping: Wein im Sixpack

  1. Die Darreichungsform ist nicht völlig unbekannt – Chateau Carton hat durchaus seine Vorzüge, wenn es um den Transport in enger und/oder bewegter Umgebung geht (–>Boot). Gleichwohl, der/die Ästhet/in führt dann eine Karaffe mit sich (gerne Kristall), damit sich wenigstens eine Illusion von Kultur in der Genussphase einstellt. Dass auch dem abgelichteten Merlot, der wie ein misslungener Blutspendeversuch aussieht – brr -, so zu helfen sein könnte, muss bezweifelt werden. Aber, um der Betrachtung eine positive Wendung zu verleihen: ist dieses containment vielleicht als Entwicklungshilfe für getränketechnisch benachteiligte nördliche Völkerschaften gemeint? In Gestalt einer unauffälligen Transportmöglichkeit (3×6 Beutelchen körpernah)?

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