Apfeltage im Botanischen Garten – Hamburg Klein Flottbek

Am letzten Wochenende waren Apfeltage in Hamburg. Im Botanischen Garten in Klein Flottbek erwarteten die Besucher bei strahlenden Wetter nicht nur viele Apfelsorten sondern ein breites Angebot um den Apfel herum und um den Garten allgemein. Wir haben viele Apfelsorten gesehen und probieren dürfen. Die anwesenden Pomologen bestimmten gegen eine geringe Gebühr die Sorte der mitgebrachten Äpfel aus dem heimischen Garten. Es gab Apfelsaft, Apfelgelee, Apfelpfannkuchen, Apfelbäume ….. und vieles mehr.
Eigentlich ist das der perfekte Ort, um sich ein passendes Bäumchen zum Pflanzen auszusuchen, nachdem man die Früchte probiert hat. Einen (Apfel-)Baum zu pflanzen gehört ja zu den großen Challenges im Leben eines Mannes.

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Hamburgs erster öffentlicher Bücherschrank

Hamburgs erster öffentlicher Bücherschrank steht im Stadtteil Hoheluft vor der St. Markus Kirche in der Heider Straße nicht weit von der U-Bahn Station Hoheluft. Die Kirchengemeinde hat den Bücherschrank gesponsort und mit Büchern gefüllt. Jeder darf kommen und Bücher tauschen. Die ersten Book-Crossing -Bücher sind auch schon im Schrank aufgetaucht. Der Schrank ist sehr gut bestückt und hat Nobelpreisträger, leichte Urlaubslektüre und Kinderbücher zu bieten. Ein Besuch lohnt sich!

Das Hamburger Abendblatt berichtet über das Ereignis und ebenso die Lokalpresse.

Endlich gibt es in Hamburg auch einen Bücherschrank. In vielen anderen deutschen Städten ist das längt Alltag. Hier gibt es eine Liste aller öffentlichen Bücherschränke in Deutschland, die Sie auf Ihrer nächsten Dienstreise besuchen können.

Der erste Satz eines Buches …

… ist vielleicht der wichtigste im ganzen Roman. Wer sich hier schon langweilt, oder nicht angesprochen fühlt, liest selten weiter. Jeder Autor gibt sich mit diesem Satz besondere Mühe. Daher wurden auf dem letzten Büchertausch-Treffen in Hamburg nicht nur Berge von Büchern ganz normal getauscht, sondern, es waren auch ein paar geheimnisvoll verpackte Bücher dabei, die ihren ersten Satz als einzigen Hinweis auf der Verpackung trugen. Jeder durfte sich nun anhand des ersten Satzes ein Buch aussuchen und als Osterei mit nach hause nehmen. Es ist gar nicht so einfach, einen aussagekräftigen ersten Satz zu finden, der ein Buch gut charakterisiert, ohne der Überraschungseffekt völlig zu verderben. Die meisten ersten Sätze sind sehr kurz und prägnant und haben schon daher nicht viel Inhalt zu bieten. Im Nachhinein hätte ich lieber das Buch mit dem unten stehenden ersten Satz verpackt, verschenkt oder ausgesucht:

In Front des schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnten Herrenhauses zu Hohen-Cremmen fiel heller Sonnenschein auf die mittagsstille Dorfstraße, während nach der Park- und Gartenseite hin ein rechtwinklig angebauter Seitenflügel einen breiten Schatten erst auf einen weiß und grün quadrierten Fliesengang und dann über diesen hinaus auf ein großes, in seiner Mitte mit einer Sonnenuhr und an seinem Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetzten Rondell warf.

Dieser Satz ist sehr typisch für das ganze Buch und ich finde, man sollte sich ihn wie ein Karamellbonbon auf der Zunge zergehen lassen. Vielleicht verrät er schon zu viel – aber egal. Es ist eine etwa 100 Jahre alte Geschichte, die, wäre sie heute geschrieben worden, als Telenovela im Vorabendprogramm laufen würde. Viel schöner als in den modernen GZSZ-Folgen ist die Sprache in diesem Buch: Phantastische Genitive, indirekte Rede und lange, lange Sätze mit einer zweistelligen Anzahl von Satzzeichen, die für jeden Vorleser eine Herausorderung darstellen. Ein literarisches 3Sterne-Gericht im Gegensatz zur TV-Currywurst.

Diese Buch ist meine literarische Empfehlung der Woche!

(Titel und Autor des Buches sind für Internet-Versierte leicht zugänglich.)

Hamburg Wo-bin-ich?

Am Wochenende gab es die Gelegenheiteit einer Touristin aus dem Schwarzwald eine der Top-Sehenswürdigkeiten in der Hamburger City zu zeigen. Ganz überrascht war ich von den sich bietenden Fotomotiven innerhalb von ein paar Minuten Fussweg um das Gebäude herum. Ich hätte fast nicht erkannt, welches Hamburger Touristen-Highlight sich hinter diesen Details verbirgt. Nein, es ist nicht das Generalkosulat der Volksrepublik China.

Neuer Lost Place Geocache „Einheitsfutter“

Ein neuer möglicher „lost place“ Geocache in Hamburg-Wilhelmsburg wartet darauf ausgesetzt und gefunden zu werden, wie sich uns heute bei der österlichen Radtour gezeigt hat. Es ist alles da: zugängliche Straße, abgelegener Ort, verwüstetes Ensemble, was natürlich niemals betreten werden muss/darf und eine Eile, denn lange wird das so hier nicht mehr stehen.

Man kennt das ja schon, kaum ist eine schöne Location gesucht und gefunden und versteckt und wieder gefunden, schon stehen die ersten Makler/Architekten/Investoren/Politiker Schlange um diesem Zustand zurecht den garaus zu machen.
Da sind natürlich Vorfeldpioniere willkommen zeigen in zukünftigen Inquartieren, wo es sich noch lohnen könnte zu investieren. Dem ist halt so und kann wohl kaum gegengesteuert werden. Deswegen Publizität hin oder her.. Hier, in Wilhelmsburg, gehört einer hin.

Allerdings muss man ja sagen, dass „Einheitsfutter“ auch ein schöner Name für ein neues
Restaurant wäre.

Springtime = Cachingtime?

Ja, der Frühling ist auch hier in Norddeutschland ausgebrochen. Man sieht es gerade jetzt am Wochenende, denn überall lümmelt sich die Macciato fraktion an den Bänken und Tischen und genießt mit Sonnenbrillen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.

Auch das Postfach quillt wieder über ob der vielen eingehenden „found“ logs.

Das war also höchste Zeit endlich mal wieder die in Winterschlaf versunkenen Caches zu heben und nach einer längeren Maintenance Tour wieder zu de-archivieren und auf Aktiv zu schalten.

Hamburg von Hinten und Holzhafen sind nun also wieder freigegeben und jeweils mit neuem Final ausgerüstet
und die anderen Caches sind mit neuen & trockenen Logbüchern ausgestattet.

Happy Caching.

Mit nur einem Buch zum Bookcrossing Meetup

Beim Treffen aktiver Bookcrosser werden Bücher getauscht und gefachsimpelt – über die tollen Bücher auf dem Tisch, wie man endlich die Bücherberge zu hause abbauen kann und auch über ganz normale Dinge.

Diese Treffen werden in einigen Städten regelmäßig veranstaltet. Termine gibt es hier. In Hamburg werden die Meetups im Forum angekündigt und man trifft sich zum Beispiel im Hadleys Beim Schlump oder in der Blauen Blume in der Gerichtsstraße. Neulinge sind immer gern gesehen und es gilt als „höflich“ möglichst viele Bücher mitzumnehmen, denn die alten Hasen unter den Crossern haben eine Buddha-gleiche Gelassenheit entwickelt und nehmen gar keine Bücher mehr mit oder tauchen mit nur einem Buch in der Hand auf und wollen auch partout nur eines wieder mitnehmen, um ihre Bücherbilanz nicht zu gefährden. Zum Glück sind sie meistens in der Minderzahl und es türmen sich schnell hohe Bücherstapel auf, die immer reihum auf dem Tisch weiter geschoben werden. Wie durch Zauberei verschwinden die meisten Bücher nach und nach in den diskret platzierten Büchertaschen und wechseln so den Besitzer. Wer will, kommt auf diese Weise mit 20 neuen Büchern nach hause und hat genug Lesestoff bis zum nächsten Meetup.